Die Stiftung strebt ein Interreg-Projekt an, über welches ein grenzüberschreitender partizipativer Prozesses zur Erhebung von Bedarfen und Interessen im Bildungsbereich, in der Jugendarbeit sowie zur Sammlung und Entwicklung allgemeiner Gemeinwohlideen in die Wege geleitet werden soll. Ziel ist die Entwicklung von Konzeptkonturen für die kooperative Nutzung eines neuen Ortes bzw. mehrerer Orte mit unterschiedlichen Qualitäten.
Die Stiftung will ein längerfristig angelegtes Forschungsprojekt auf den Weg bringen. Dabei soll untersucht werden, wie Aktivitäten und Lernformate an externen Lernorten die innere Entwicklung sowie die Resilienz von Kindern und Jugendlichen fördern. Das Projekt strebt eine langfristige Zusammenarbeit mit der EURAC und mit Universitäten an.
Im Rahmen der Herbstwerkstatt zur Vernetzung der externen Lernorte wurde eine AG Qualitätssicherung ins Leben gerufen, die sich den Auftrag gegeben hat, die Qualität der Aktivitäten und der Lernformate an den neuen Orten des Lernens im Blick zu behalten. Die AG traf sich zum ersten Mal am 18. März in Brixen, um ein Arbeitsprogramm für 2026 auszuarbeiten.
Ein zentrales und längerfristig ausgerichtetes Ziel bleibt die Entwicklung und Begleitung der externen Lernorte und die Sicherung der Ressourcen, damit diese ihre jeweiligen Tätigkeitsprogramme umsetzen können. Zurzeit bemüht sich die Stiftung, über Kooperationsvereinbarungen mit Schulverbünden, Vereinen und anderen Partnern die Grundlagen zu schaffen für die Finanzierung der Tätigkeiten an den externen Lernorten mit Beginn Herbst 2026.
Zurzeit läuft die Suche nach einem Ort, der hergerichtet werden könnte zu einer Werkstatt des Werdens - für Bildungsprojekte und für Projekte in der Jugendarbeit aber genauso für eine bunte Vielfalt an Gemeinwohlinitiativen. Ein Hof in Ratschings ist derzeit im Fokus. Jetzt wird geprüft, inwieweit der Standort passt und ob das Projekt finanzierbar ist. Gleichzeitig wird Ausschau gehalten nach anderen möglichen Kraftorten.
Die Vernetzung, die in der Werkstatt-Tagung am 26. Nov. 2025 gutgeheißen wurde, wird jetzt angegangen. Über Mechanismen der Selbstorganisation soll sich ein lebendiges Netzwerk entfalten, das trägt.
Die alte GS Perdonig ist seit Jahresbeginn 2026 im Besitz des Landes und kann bereits im Herbst für Bildungstätigkeiten genutzt werden. Parallel dazu wird eine partizipativer Prozess organisiert, aus dem das Konzept des Lernortes hervorgehen soll. Dieses soll ein dynamisches sein und Veränderungen auf Grund der Erfahrungen ermöglichen.